Geschichte des Mountain Resort Feuerberg

Der Feuerberg im Wandel der Zeit


Die Erfolgsgeschichte des Feuerberges hatte ihren Ursprung bereits vor über 100 Jahren, als nämlich der Urgroßvater des heutigen Hotelbesitzers, Erwin Berger, 1917 auf der Gerlitzen Alpe die legendären Bergerhütten baute. Über Generationen wurde viel um- und ausgebaut und das Produkt verändert und weiterentwickelt. Ganz unter dem Motto: Nichts ist so beständig wie der Wandel.

 

Die Bergerhütten

Zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts begann Emil Berger mit dem Bau der legendären Bergerhütten. Er war ein großer Forstunternehmer, der durch einen tragischen Unfall leider viel zu früh aus dem Leben gerissen wurde. Trotzdem wurden die Hütten bald zu den beliebtesten Kärntner Berg-Erholungszielen.

Wohl auch wegen zwei starker Frauen: Paula Berger, die vom Bau der Hütten bis zum Jahre 1934 die erste Hüttenwirtin war und Lisl Kaufmann, die Großmutter von Erwin Berger, die über 50 Jahre lang ihr Leben als „Gerlitzen Muata“ der Bewirtschaftung der Hütten geweiht hat.

Bergerhütten auf der Gerlitzen Alpe

Gerlitzenmutter Lisl Kaufmann

In dieser Zeit entstand eine große Almwirtschaft, zeitweilig samt lustigem Hüttenleben.

Das sprach sich bis zu den Wiener Philharmonikern durch. Neben vielen Mitgliedern dieses großartigen Orchesters haben schon damals zahlreiche bekannte Persönlichkeiten in den alten Hütten Urlaub gemacht. Genauso beliebt waren die Hütten aber auch bei den Einheimischen. Viele Skikurse wurden in den Hütten abgehalten und es muss dabei oft sehr lustig hergegangen sein, wie Lisl Kaufmann gerne und oft erzählt hat.

Lisl Kaufmann

Erwin Berger sen.

In den 1960er Jahren begann Erwin Berger sen. zu bauen. Der Vater des jetzigen Hotelbesitzers war ein unglaublicher Pionier. Zuerst errichtete er eine Materialseilbahn, um die Versorgung der Hütten vom Fußmarsch mit Maultieren auf neue Technik umzustellen.

Ein waghalsiges Unternehmen, hat er doch den größten Teil der Arbeit selbst mit seinen Freunden verrichtet. Unterstützt von seiner Frau Inge folgten drei Hotelbauten. Die Bergerhütten wurden zum Alpenhotel Berger. Auch die Gerlitzen-Alpenstraße wurde in dieser Zeit von ihm errichtet. Nach boomenden Pionierjahren folgten Ende der Siebzigerjahre wirtschaftlich schwierige Zeiten.

Erwin Berger Senior auf der Bergeralm

Erwin und Isabella Berger

1983 übernahm Erwin jun. das Unternehmen mit 35 Zimmern. Gerade mal 20 davon hatten eine Ausstattung mit Dusche und WC.

Die Situation war nicht rosig. Mit dem Elan der Jugend führten Erwin und Isabella Berger das Hotel und starteten als Gründerbetrieb der Kinderhotels Österreich voll durch. 10 Jahre erfolgreiche Aufbauarbeit ließen Investoren hellhörig werden. Der legendäre Kärntner Wirtschaftspionier „Pipsi“ Mayr baute 1994 das Hotel aus und errichtet das Almhüttendorf. Erwin Berger gab die Hotelführung ab und engagierte sich 15 Jahre lang als Unternehmensberater. Vier Kinder kamen auf die Welt. Ein Managementpartner bewirtschaftete in dieser Zeit das Resort; leider wirtschaftlich ohne Erfolg.

Herr und Frau Berger - Besitzer des Mountain Resort Feuerberg

Die Bergeralm wird zum Feuerberg

2006 sannen Erwin und Isabella Berger im Rahmen ihrer Ausbildung in Logotherapie und Existenzanalyse über den Begriff „Genugtuung“ nach. Sie stellt sich erst ein, sagten sie, wenn man für etwas, das einem wichtig ist, genug getan hat. Sie sahen die schlechte Situation des elterlichen Betriebs und entschieden sich, das Hotel zurück zu kaufen.

Sie planten einen Neustart mit völlig verändertem Konzept. Mit dem magischen Datum 07.07.2007 eröffnete das Mountain Resort Feuerberg nach einem ersten großen Um- und Ausbau. Diese ersten Investitionen kamen bei den Gästen überaus gut an und gaben Mut für neue Investitionen. Eine wunderbare Reise begann…

Alte Ansicht des Mountain resort Feuerberg

Jährliche Investitionen

Stillstand war, ist und bleibt am Feuerberg ein Fremdwort.

Erwin und Isabella Berger haben jedes Jahr seit der Eröffnung des Mountain Resorts Feuerberg 2007 große Investitionen getätigt und werden nicht müde, ihr Hotel ständig weiterzuentwickeln. Hier ein kleiner Überblick über die vielen Baustufen, die in den letzten 12 Jahren aus dem Feuerberg ein Mountain Resort sowohl für Entspannungssuchende als auch Familien gemacht haben.

2018: Neubau und Renovierung von 25 Mitarbeiterzimmern

Das Freizeitzentrum wird aufgestockt. Es entstehen 13 neue Mitarbeiterzimmer. Zusätzlich werden im Chaletdorf 12 Mitarbeiterzimmer total erneuert.

2017: Umbau der Chalets

Es werden die restlichen Chalets einer Totalrenovierung und Erweiterung unterzogen. Mit viel Altholz und wertigen Möbeln entsteht ein wunderbar alpines Wohngefühl.

2016: Bau des Kristallbades mit dem Unendlichpool

Bau des Kristallbads mit Unendlichpool, Panoramapool, Konzertsauna und verschiedenen Ruheräumen sowie Bau der ersten Geschoße des neuen „Suiten-Turms“.

Mit dieser Baustelle wurde ein lang gehegter Traum verwirklicht: Das Schwimmen in die Unendlichkeit. Der Feuerberg Unendlichpool wurde 2017 zum schönsten Pool Europas gewählt!

2015: Erweiterung des Restaurants und Neugestaltung des Buffet-Bereichs.

Erweiterung des Restaurants und Neugestaltung des Buffet-Bereichs. Dazu Renovierung der Bergsauna und der Spa-Garderoben. Die Erweiterung der Liegebereiche in der Bade- und Wohlfühlwelt sowie die Weiterführung der Renovierung der Almhütten runden den Umbau ab.

2014: Die Großbaustelle

Es erfolgte im Dreischicht-Betrieb der Bau der Tiefgarage inkl. Bademantelgang, des Freizeitzentrums mit Sport- und Kletterhalle sowie von 12 Mitarbeiterzimmern. Damit nicht genug – mit der Totalrenovierung von 20 Chaletsuiten wird die erste Etappe der Renovierung des Almhüttendorfs in Angriff genommen.

2013: Bau der Carports und des Ruheraums Abendrot

Eine mittlerweile fast klein anmutende Bauetappe: Der Bau der beiden Carports sowie des Ruheraums Abendrot. Trotzdem ein wichtiger Schritt, um im Winter den Schneemassen zu trotzen.

2012: Großumbau des Hotels

Das erste Mammutprojekt: Der Großumbau des Hotels mit Totalrenovierung der Hotelzimmer gibt dem Hotel ein ganz neues Gesicht. Die Zimmer werden um Wintergärten erweitert und die Fassade wird einer Frischzellenkur unterzogen. Dazu werden zwei neue Pools gebaut und ein Pool einer Totalsanierung unterzogen.

Damit nicht genug: Die Saunalandschaft wird um Salzsauna, Felsensauna und den Ruheraum „Turmlounge“ erweitert. Weiters entstehen 12 Mitarbeiterwohnungen.

2011: Das neue Küchen- und Logistikzentrum

Der Bau des Küchen- und Logistikzentrums stellt einen Meilenstein in der Entwicklung des Resorts dar. Ab nun gibt es zeitgemäße Voraussetzungen für eine hervorragende Küche.

Die Neugestaltung der Rezeption und der Bau des Silbersees sind weitere wichtige Bausteine.

2010: Bau des Kinderhauses

Mit dem Bau des Kinderhauses inkl. Softplay-Anlage wird der Feuerberg für Familien nochmals attraktiver. Dazu wird die Bar umgebaut und es werden weitere Ruheräume gebaut (Wolke 7 und Schlafmütze/Zubau).

2009: Die neue Eingangshalle & die Alpentherme

Das Entree des Feuerbergs wird mit dem Bau der Hoteleingangshalle völlig neugestaltet. Das alte Hallenbad wird total erneuert und mit der Alpentherme kommt ein schöner neuer Außenpool dazu. Der neue Ruheraum „Schlafmütze“ schafft wiederum mehr Platz zum Wohlfühlen.

2008: Erweiterung des Restaurants

Heute nicht mehr vorstellbar: Bis 2008 wurde am Feuerberg in zwei Etappen gespeist, da das alte Restaurant viel zu klein war. Mit dem Bau des Restaurants wurde dieser große Mangel behoben und viele Plätze in schöner Aussichtslage geschaffen.

2007: Startschuss des Projektes FEUERBERG

Mit dem Bau des Almsees inkl. Gartenanlagen sowie der Errichtung der Bade- und Wohlfühlwelt mit verschiedenen Saunen, Ruheräumen sowie des Wellnesszentrums für Massage und Kosmetik startet die altehrwürdige „Bergeralm“ in die Feuerberg-Ära.

Interessant zu wissen

Übersetzt man das aus dem Slawischen stammende Wort „Gerlitze“ weiß man woher der Name des Mountain Resorts stammt – Gerlitze bedeutet übersetzt „Feuerberg“.